Montag, 26. November 2007

Unendliche Weiten und Zäune

Letzten Donnerstag war Thanksgiving, das heißt Freitag frei und somit ein verlängertes Wochenende. Statt typisch amerikanisch nen schönen Turkey zu verdrücken, hat sich mal wieder eine Gruppe von 8 Leuten für einen Roadtrip zusammengefunden, das Ziel: Grand Canyon. Doch zuerst zu Thanksgiving & USA; nach Weihnachten die klare Nummer 2 auf der Feiertagsrangliste mit nur einem Ziel THE TURKEY. Dieser kann nach tausend verschiedene Arten, welche über Generationen hinweg von Mutter zu Tochter zu Fertigsoßenherstellerfirmen überliefert wurden, zubereitet werden. Momentan groß im kommen ist deep-fried turkey: „man nehme einen turkey, stecke ihn einfach komplett in die Friteuse, äußerst gesund und kalorienarm :-)“. Auch ganz wichtig: Herr Präsident schenkt immer 2 Truthähnen das Leben, welche dann auf der Thanksgivingparade in New York mitmarschieren dürfen. Natürlich alles völlig frei von Propaganda, ich finde es gut dass Herr Bush zwischen vielen Kinder (natürlich verschiedene Rassen) steht, den Truthahn streichelt und in die Kamera lächelt, das vermittelt einfach ein realistisches Bild dieses herzensguten Menschens. Solltet ihr ab jetzt nichts mehr von mir lesen, dann hängt das sicherlich nicht mit dieser Aussage und irgendwelchen Überwachungsnetzen in den USA zusammen!
Gut zurück zum Grand Canyon. Gestartet sind wir Mittwoch um 23:00 Uhr, zurück waren wir am Sonntag um 21:00 Uhr dazwischen lagen 2045,3 Meilen. Hört sich lange an, war es auch, Spaß hat es trotzdem gemacht. Aber der Reihe nach. Am Mittwoch los, und flugs nach nur 10 Stunden Fahrt waren wir auch schon in Las Vegas. Dort gemütlich gefrühstückt und schön den Strip entlanggelaufen. Die Stadt Vegas an sich ist viel kleiner als man erwartet, der Strip, die Straße an der alle Casinos zu finden sind, hält jedoch schon am Tag was er verspricht. Griechenland, Frankreich, Italien, Ägypten und Manhattan innerhalb von 1 Meile. Alles wirklich bis ins Detail nachgebaut., selbstverständlich in typisch amerikanischen Ausmaßen und relativ kitschig. Trotzdem beeindruckend und man sollte es sich nicht entgehen lassen, meiner Meinung nach reicht dafür aber wirklich ein Tag und eine Nacht, denn außer Casinos und Shows ist dort wirklich nichts! Gut Las Vegas hinter uns gelassen, auf dem Weg in einem kleinen Örtchen übernachtet und am nächsten Tag am Nordrand des Canyons angekommen. Das Ding ist echt unglaublich, so groß, weit, tief, verwinkelt, farbenreich und das tolle Spiel von Licht und Schatten zwischen dem Haupt- und den Seitencanyons. Echt super! Nach einigen Viewpoints wollten wir noch eine Wanderung am Canyon entlang unternehmen. Leider hat jedoch vor circa einer Woche hier ein Waldbrand gewütet, das Resultat war ein einfach beschissner Wanderweg, überall lag circa 20 cm Asche und teilweise hat auch noch etwas gekokelt. Natürlich nicht so schön zum wandern, außer man ist etwas pyromanisch veranlagt, dann wird der Wald nämlich ein riesen Spielplatz :-). Dann weiter mit dem Auto zum Südrand, obwohl dieser nur 17 Meilen Luftlinie entfernt ist, muss man einen 170 Meilen Umweg fahren um ihn zu erreichen. Aber die Fahrt hatte es echt in sich: Vollmond, rötliches Gebirge und Sonnenuntergang harmonieren einfach zu gut zusammen. Nebenbei konnte man sich auch noch mit sinnlosen Kletterrein etwas austoben. Nochmals in der Nähe des Südrandes übernachtet und jetzt kommt der Knackpunkt falls man so dumm ist und mir die Planung anvertraut *böser hexenartiger Lacher der durch Mark und Bein geht*. Nächster Morgen 3:30, Wecker klingelt, ab ins Auto 1,5 Stunden fahren, schließlich will man zum Sonnenaufgang bei minus 8 Grad und sehr starken Wind am Canyon sein um danach einen schöne 25 km lange Wanderung mit 1200 Höhenmeter zum Grund des Canyons zu unternehmen. Und genau das kann ich jedem nur empfehlen, dieser Canyon ist schon am Rand sehr beeindruckend, doch seine ganze Pracht und Schönheit entfaltet er erst wenn man ein Stück hineinläuft und somit die waren Ausmaße erahnen kann. Der Trail an sich ist auch traumhaft, in vielen Serpentinen geht es durch immer anders farbigen Sand hinab Richtung Fluß, hinter jeder Ecke erwartet einen ein neuer grandioser Ausblick und man gerät einfach ins staunen wie ein Fluss so etwas Riesiges schaffen kann. Um 16:00 Uhr waren wir dann schon wieder oben und machten uns auf den Heimweg. Samstagabends nochmals in einem Hotel übernachtet und Sonntags? Richtig! Auto gefahren, Meilen runtergerissen, Kilometer gefressen, Entfernungen überbrückt, Highways entlang gebügelt, Roads getript, getankt, Pinkelpausen gemacht und nach Hause gefahren; und das alles sogar auf einmal. Aber es hat sich gelohnt!

Noch so ein paar Erfahrungen am Rande

1.Angst schult die Sinne: 800 Meilen Heimfahrt, 10 mph über Speedlimit spart 2 Stunden Fahrtzeit, trotzdem Angst vor den Cops, die jedoch alle das exakt gleiche Auto haben
-->„Ne brems nicht die Rücklichter sind zu weit auseinander das ist kein Cop“
-->„Ne die Frontlichter sind zu hell für nen Cop“
-->„So ne Silhouette: vergiss es nie ein Cop“

2.Zaunverkäufer müsste man sein: An jedem verdammten Highway, Freeway und sonst irgendwie geteerten Weg gibt es am Rand einen Zaun. Auch wenn es 250 verdammte Meilen durch eine menschenleere, vertrocknete und absolut karge Wüste geht. Der Zaun begleitet einen immer. Sinn?

3.Zuhause ist da, wo man sich wohl fühlt: Egal wie weit man durch irgendeine Wüste, oder sonst was fährt, auch wenn der nächste Supermarkt Minimum 90 Meilen entfernt ist und es weder Vieh, Felder, Wasser noch sonst irgendwas gibt. Eines gibt es immer: einen Idioten der dort in seinem verdreckten Trailer wohnt.

4.Amis sind Marketing Genies: Folgende Werbung auf einem riesen Schild neben dem Highway „Sind sie hungrig, dann ab zu ….. dort gibt es die besten Burger weit und breit“. An sich keine schlechte Idee, man fährt schon lange, man ist hungrig oder hat einfach langweile; da kommt doch so ein Burger wie gerufen. Weiter im Text „ Nimm die Ausfahrt ……, in 105 Meilen!“. Hallo? Oh jetzt habe ich Heißhunger, aber ich werde 105 Meilen warten, denn diese eine Ausfahrt hat sich in mein Gehirn eingebrannt und ich will nur noch diesen einen Burger, die 100 anderen Fastfood Läden die bis dorthin kommen, interessieren mich nicht!“.

5.Was ist der perfekte Indikator um in USA Siedlungen in Dorf, Kleinstadt oder Stadt aufzuteilen? Einwohner?, ne ne Fast Food Läden: 1-5 Fast Food Läden = Dorf; 5-30 Fast Food Läden = Kleinstadt…

6. Ich bin auf der Route 66 gefahren :-)




Montag, 19. November 2007

Segelbote, Bankhotlines und echte Männerbäume

Weekend:
Wieder ist eine Woche ins Land gegangen und ein weiterer Roadtrip sicher überstanden. Letztes Wochenende ging es in den Redwood National Park, ganz im Norden Kaliforniens. In dieser Gegend findet man die größten Exemplare der, so genannten Küsten Sequoias (Redwoods), und somit die höchsten Bäume der Welt. Diese Mammutbäume waren früher an der ganzen Westküste Nordamerikas verbreitet, heute sind leider nur noch 4 % dieser Riesen vorhanden. Kurz einige Infos, zum posen in irgendwelchen Diskussion: Alter bis zu 2200 Jahre, Höhe bis zu 137 m (Höhe Lorenzkirche 81m, Paderborner Dom 93m), Durchmesser bis zu 7,5 Meter und Waldbrände sind nicht gefährlich sondern nötig zur Fortpflanzung. Auf gut Deutsch, echte Männerbäume. Am Samstag haben wir erst einen Wanderung durch die besagten Bäume hinunter zu einem einsamen und sehr rauen Küstenstreifen des Pazifiks gemacht. Anschließend stand noch ein Hike, in das Tal in dem die Waldszene von Rückkehr der Jediritter (wisst schon die Szene mit den Stoffviechern) gedreht wurde, auf dem Programm. Das Wetter hatte sich zu unserem Ausflug passend eingestellt, nebelig und Nieselregen. Anfangs echt super, da dies eine tolle Atmosphäre im Wald schuf, dann hat Petrus jedoch etwas zu viel Dramatik aufgelegt und einen schönen Dauerregen hervorgezaubert. So wurde es ein sehr nasser Tag, der mit einem Kaminabend im Hostel ausklang. An dieser Stelle kann ich auch etwas Entwarnung geben, scheinbar wird dieser gewisse Bärenhirnlappen in Behausungen mit festen Wänden nicht aktiviert. Bin trotzdem froh, erst kurz vor der Abreise zu erfahren, dass vor einem Monat ein Bär durchs Wohnzimmer spaziert ist. Am nächsten Tag war dann nur heimfahren auf dem Highway 1 angesagt.Eine traumhafte, 350 Meilen lange Fahrt, mit sich abwechselnden gigantischen Redwoods, rauen Küstenabschnitten, kleinen beschaulichen Fischerdörfchen und serpentienenreichen Bergstraßen. Auf dem Weg haben wir noch einige wilde Elche gesehen, leider kann ich euch keine tollen Fotos präsentieren, da ein großes Schild „Danger, wild elks“ genau vor meinen Augen stand und ich es irgendwie nicht missachten wollte. Wären es Bären gewesen wäre ich natürlich ohne zu zögern hinspaziert!
Wenn Elche einen schlechten Tag haben, sollen sie jedoch sehr streitlustig sein und das Geweih lässt darauf schließen, dass Elche in Diskussionen sehr gute Argumente haben. Später haben wir noch eine andere Elchgruppe (leider nur Elchkühe) aus der Nähe gesehen, und ich muss sagen die Teile sind echt riesig, ein Hirsch ist dagegen süß. Das sind mehr riesen Kühe in fit und durchtrainiert, also Fangen will ich mit denen definitiv nicht spielen. Alles in allem wieder ein super Wochenende, zwar viel im Auto gesessen aber das gehört hier dazu. Außerdem gibt es auf diesen endlosen Strecken massenhaft View Points - ich bin davon überzeugt auf jeden Einwohner kommt ein View Point - und als echter Hardcore Tourist will man natürlich so viele wie möglich anfahren, schließlich könnte man was verpassen! Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir eine neue Sightseeingart entwickelt; Extrem Car Viewpointing. Das geht so: am Viewpoint mit laufendem Motor halten, Fenster runterlassen (natürlich elektrisch), Fotos von der Natur machen mit denen man zuhause prahlen kann, „fahr mal nen Meter zurück da ist ein Busch im Bild“, dann aber bloß zack zack zurück auf den Highway und bloß keine Zeit verlieren wir haben schließlich noch 300 Meilen vor uns.

So nun noch ein paar andere Sachen die loswerden möchte:
Ich habe mich schon mal über die Amischlitten und ihr Fahrwerk ausgelassen; ok inzwischen sind wir alle geübte sponge-drivers, jedoch will ich euch an einem kleinen Beispiel diese ingenieurstechnische Hochleistung nahe bringen. Die Situation: Berg hoch, gerade Strecke, einspurig, keine Überholmöglichkeit, vor uns ein VW Bus T2 (Baujahr so um 1980), wir amerikanische Schleuder mit 3,5 Liter. Logisch, der VW Bus muss weg, da wir natürlich schneller sind, doch dann kamen da so komische Dinger namens Kurven, in denen man so was wie ein Fahrwerk bräuchte. Tja, jetzt mussten wir den VW Bus vorbei lassen, da wir, wohlgemerkt noch immer Bergauf und zwar wirklich BERGAUF, nicht mithalten konnten. Wir haben es echt versucht, doch unser Auto hat uns quietschend und rumwabernd schnell klar gemacht, den Bus seht ihr nie wieder!

Im Winter sind auch noch ein paar Trips in die Berge geplant und das heißt Schnee. Ich zu Avis gedackelt und nach Schneeketten gefragt. Hmm die haben wir jetzt nicht da, müsste ich bestellen/kaufen, könnte man ja für alle Autos nehmen, haben schon viele Leute gefragt, aber ach, hmm, ne zu viel Arbeit, sag einfach bescheid, dann bekommst du nen großen 4*4 Jeep, da brauchst du dann keine Ketten mehr. Das ist Amerika!

Letzte Woche steh ich im Supermarkt, typisch amerikanisch nur die Kreditkarte dabei (man will ja nicht auffallen und bar bezahlen), „not allowed“, noch mal „not allowed“, noch mal, ne ist nicht peinlich oder so, „not allowed“! Zuhause bei der Bank angerufen, „your card is blocked, danke das habe ich auch schon gemerkt. Der Grund: eine verdächtige Abhebung von meinem Konto (fürs Fahrrad), aber was ist daran verdächtig. Man könnte jetzt denken, die Summe. Nene, viel verdächtiger!!! ich habe mit Debit bezahlt (also quasi wie EC direkt vom Konto) und nicht finanziert oder zumindest Kreditkarte, sehr sehr verdächtig, da muss man die Karte schon sperren!

Noch eine Frage, welche mich letzte Woche beim Füttern der Katze (Sam&Sonia waren im Urlaub) bewegt hat. Warum gibt es Trockenfutter in der Form von Fischen, Seeigeln und Booten; die Katzen hier müssen echt was drauf haben!



Montag, 12. November 2007

Paranoia und unglaublich fixe Schlussfolgerungen

Zuerst ein Nachtrag, hab da eine Kleinigkeit vergessen: ich saß gerade an meinem PC, surfe fröhlich im Internet und muss mich wundere wie um alles in der Welt ich es geschafft habe meinen Tisch, durch bloßes tippen auf der Tastatur, so zum wackeln zu bekommen. Mit dieser Aufgabe war mein Hirn scheinbar so beschäftigt, dass es einige Zeit dauerte, bis die Information meiner Nerven, dass auch mein Stuhl wackelte, durchgedrungen war. Also erstmal ganz aufstehen und überprüfen was für Gleichgewichtsstörungen ich plötzlich habe. Hmm irgendwas ist komisch, was ist hier nur anders, warum rennen da draußen Leute auf die Straße und warum klabbert alles. All diese Umweltinformationen und die Tatsache, dass ich praktisch direkt auf den San Andreas Graben sitze, sollten eigentlich ausreichen, um mit einem, normal arbeitendes Hirn, zu der Schlussfolgerung Erdbeben zu kommen. Ich jedoch brauche für diese Schlussfolgerung genau so lange wie die Erde gebebt hat, nämlich 13 Sekunden. Klasse, neben mir könnte wahrscheinlich auch ein Lavastrom entlangblubbern und ich müsste erst Nachrichten schauen um zu verstehen, dass gerade ein Vulkan ausbricht. Insgesamt war es mit 5,6 auf der Richter-Skala, ein mittelschweres Erdbeben, jedoch war das Zentrum circa 20 Meilen von mir weg, daher war es nicht so schlimm und da keiner verletzt wurde kann ich auch sagen; echt cool :-). Wobei ich nicht gerade scharf drauf bin „the big one“, auf welches alle warten, mitzubekommen. Herrlich war auch die Berichterstattung auf einigen TV-Sendern, die Leuten haben sich geradezu mit den heftigsten Augenzeugenberichten im TV gebattelt. Wobei die Sender bei der Auswahl scheinbar auch äußerst akribisch darauf geachtet haben nur neutrale, belegbare, faktenreiche und vor allem wahrheitsgetreue Beiträge zu senden. Man kann sich das in etwa so vorstellen: Ich wohne 100 Meilen entfernt von San Francisco, das Erdbeben hat mich eiskalt erwischt, die Wände haben gewackelt, der Dachstuhl geächzt, meine Katze hat 5 Rückwärtssaltos geschlagen und dabei die Zauberflöte von Mozart miaut, ich habe meine 5 Kinder, meine blinden Vater mit nur einer Hand aus dem, inzwischen brennende Haus gerettet und das obwohl ich im Rollstuhl sitze; trotzdem hab ich 5 Minuten später Zeit, den Sender anzurufen und ihm meine Geschichte mitzuteilen. Schließlich ist es wichtig, dass die Menschen da draußen wissen was im Krisengebiet los ist, ich wollte auch nicht einfach nur ins Fernsehen, nein ich wollte nur den tapferen Helfern, dort draußen in der Erdbebenhölle von San Francisco, meine Dankbarkeit zeigen. Echt lächerlich und ich dachte Bild-Zeitung wäre gut im übertreiben!


Gut zu der letzten Woche und dem Wochenende. Auch bei mir kehrt hier langsam Alltag ein: 9 Stunden arbeiten, schlafen, chaten & telefonieren, essen und Wäsche waschen füllen meine Wochen eigentlich ganz gut aus. Daher vergehen diese recht schnell, und ehe man sich versieht ist man schon wieder Mitten im Wochenend-Roadtrip. Diese Mal sollte es in den, circa 4 Stunden entfernten, Yosemite National Park gehen. Der Park an sich hat eine kreisrunde Form und ist mit einem Durchmesser von cicra 100 Meilen einfach riesig. Das haben die Amis schon drauf, ah hier ist es schön, ok dann machen wir mal ne Fläche von der Größe Frankens zum National Park, fertig! So am Rande; das was im Folgendem als „Wir“ bezeichnet wird, war eine kunterbunte Gruppe von 7 Deutschen, die sich irgendwie durch Studivz, Siemens und CDS kennen lernte und davor wenig bis gar nichts miteinander unternommen hat, trotzdem war es einfach super. Also, wir haben uns im Zentrum des Parks, im Yosemite Valley, niedergelassen. Im Sommer hätte man sich hier vor lauter Leuten gar nicht retten können, doch jetzt in der Off Season, war es ziemlich ruhig. Andere Orte wären eh nur schwer erreichbar gewesen, da die meisten Straßen wegen Schneefall bereits bis nächstes Frühjahr gesperrt sind. Gehaust haben wir in einem recht urigen Stelzenhaus, das nur aus ein paar Holzbalken und einer Zeltplane bestand. Am Samstag war eine Wanderung zu ein paar Wasserfällen angesagt. Die Tatsache, dass der erste Teil des Weges wirklich geteert war, (hallo! geteert, ein Wanderweg, zum kotzen!!!), lässt darauf schließen, dass sich hier im Sommer wirklich Massen von dicken Amerikanern den Weg hochrollen. Daher war ich echt froh, dass off season war, auch wenn dadurch die Wasserfälle etwas kleiner ausfielen (Wassermangel). Am Sonntag machten wir uns noch auf den Weg zu Hetch Hetchy, einem kleinen Stausee am Rande des National Parks, welcher eher wie ein norwegisches Fjord aussieht. Da noch die letzten Regenwolken der Nacht in den Bergen hingen, war der Ausblick fantastisch.
Yosemite, also mitten in der Natur und der erfahrene Leser (an dieser Stelle Danke für alle die sich durch all diese viele Zeilen quälen) weiß inzwischen was das heißt: Essen in Bear-Boxen verstauen. Scheinbar hat sich mein Geist noch nicht so ganz von der Whitney Wanderung erholt, denn erneut wurde der, extra für Übernachtungen in nordamerikanischem Bärengebiete angelegten und von Paranoia geplagter, Hirnteil zum Leben erweckt. Folgender Traum: ich liege in dem Bett in meinem Zelt, spüre irgendwas an meinem Fuß ist, wach auf, schau zu meinen Beinen runter und was ist da, na klar was auch sonst, ein Bär. Ich schnelle also im Bett hoch und will schreien doch irgendwie entweicht meiner Kehle kein Laut; aufrecht im Bett sitzend hat mich die Realität wieder. Super, ich hasse solche Träume, in denen man träumt, dass man träumt (ja das war ein Satz zum Mitdenken). Vorsichtig schau ich mich im Zelt um; Glück gehabt!, da keine Finger auf mich zeigen und niemand an einem Lachkrampf stirbt habe ich scheinbar wenigstens nicht wie ein kleines Kind geschrieen. Neben den, wegen aussterben, geschützten Traumbären gab es auch jede Menge andere Tiere: Eichhörnchen, Erdmännchen, Adler, (wir steigern uns langsam), Rehe, Hirsche (noch ein bisschen mehr Stoff), einen Wolf und (Schlussspurt) ein Bär. Ha! ich bin nur halb paranoid, es gibt sie hier wirklich. Nachdem ich zwei Tage gejammert habe, dass ich einen Bär sehen will, laufe ich um eine Ecke und da isser. Ich natürlich sofort Kamera raus – habe meinen 12*Zoom noch nie so geliebt – und fröhlich am knipsen. Dann ist der Bär hinter nem Busch verschwunden, also halte ich genau auf die Ecke an der er wieder rauskommen wird und - wow ist der durch den Zoom nahe. Das gleiche hat sich der Bär wohl auch gedacht und fängt an zu rennen, ich fand die Idee gar nicht so schlecht, (weg)rennen ist doch viel cooler als fotografieren :-). Es hat sich rausgestellt, dass der Bär nur zur Seite gerannt ist und nicht auf mich zu, aber da war wohl wieder dieser Bärenhirnlappen bei mir aktiv (den anderen ging es genau so). Werde euch auf jeden Fall auf dem laufenden Halten, ob diese Konfrontationstherapie die Paranoia gelindert hat. Noch ein paar Fakten, das Bärchen wäre aufgerichtet circa 3 Meter groß, 150 kg schwer und irgendwie schaffen es diese Viecher auf bis zu 50 km/h. Zusammenfassung zum Wochenende, super Gruppe, viel gelacht, viel Spaß, atemberaubende Natur, also genau mein Ding. Zu guter Letzt noch einige kulturkritische & philosophische Ergüsse, welche unsere Gruppe am Wochenende in geistreichen Konversationen und Debatten zu Tage gefördert hat.

1.Wenn irgendeiner dir in Amiland einen Gefallen tut sag einfach „appreciate!“ er wird darauf antworten „confirmed“, hört sich zwar bescheuert an ist aber so.

2.Wenn die Sonne weg ist, wird’s gleich schattig

3.(Alle weiblichen Leser mögen mir verzeihen, aber es ist ja auch nur Spaß und im Hirn von dummen dummen Jungs entstanden) Eine Beziehung zu einer Frau ist wie ein Feuer, welches man mit Geldscheinen befeuert. Man schürt kräftig ein und bekommt dafür ein bisschen Wärme zurück. Aber Vorsicht, man kann sich leicht die Finger verbrennen und wenn man nicht aufpasst, ist das Feuer für immer erloschen und es bleibt nur Asche zurück.

Und bezüglich letztes Bild: @ Mum: Sorry das musste sein, Vivien hat mich schon geschimpft :-)



Freitag, 9. November 2007

Wieso passiert mir sowas nicht?

Muss mich mal kurz aufregen....
Folgende Geschichte. Die Freundin eines anderen Interns hier hat mal ein Praktikum bei Mini gemacht und der Chef fande, dass sie was drauf hat und fördert sie deswegen a bissl. Mini zahlt ihr Testfahrerausbildung, Mini zahlt Flug nach England oder sonst wo hin zu den Teststrecken, Mini zahlt 400 € am Tag für Autotesten und gerade ist sie in der Schweiz um den neuen M6 zu testen, ach genau Nico Rosberg ist auch dabei...

Dienstag, 6. November 2007

Was die Amis besser können

Natürlich sind die schlechten Seiten Amerikas viel witziger, fairnesshalber will ich auch mal die guten Seiten darstellen. Zu aller erst, die Menschen sind hier viel offener und freundlicher. Es mag sein, dass es teilweise aufgesetzt ist, nichtsdestotrotz reißt sich jeder am Riemen und würde dich nie anmeckern, nur weil er schlecht drauf ist. „Servicewüste Deutschlan“, dieser Ausspruch ist definitiv richtig, wenn man hier für etwas Geld bezahlt, dann wird man auch so behandelt. Außerdem sind alle Hotlines kostenlos, jeder ist stets freundlich und hilfsbereit, egal wie dumm die Fragen sind und ich habe wirklich schon extrem dumme Sachen gefragt. Auch die Stimmung im Büro ist viel lockerer und familiären. Alle Kollegen sind viel offener, herzlicher und kameradschaftlicher. Man hat auch weniger das Gefühl, dass Führungskräfte sich als etwas Besseres sehen, sie sind hier mehr Teil des Teams. Auch wenn es mir im Herz schmerzt, muss ich es sagen, Geschwindigkeitslimits auf der Autobahn sind wirklich sinnvoll, ok sie könnte etwas höher sein, aber die Unfallgefahr und das Aggressionspotential sinkt wirklich drastisch. Amis achten nicht auf die Umwelt, dass ist zwar richtig, aber wenn es um ihre National Parks geht, dann sind sie wirklich hinterher und in den Parks ist auch wirklich alles tiptop und Natur pur, auch hier könnten wir einiges lernen. Außerdem kann man, zumindest von den Amis die ich kennen gelernt habe, auch nicht behaupten, dass sie nur Amerika kennen und sonst keine Ahnung von der Welt haben. Vielleicht liegt dies aber auch an meinem Umfeld und dem Staat in dem ich gerade wohne. So das reicht jetzt auch wieder ist ja ganz schön viel geworden, mehr Bilder findet ihr wie immer im Studivz.

Halloween, Shoppen und Kreditwürdigkeit

Halloween
Halloween ist den USA wirklich ein großes Event, speziell zu diesem Anlass öffnen auch Halloween Super Stores und wenn die Amis etwas super nennen, dann hat das auch einen Grund. Unglaublich, so viele verschiedene Kostüme, Accessoires und Dekorationsgegenstände. Noch größer als die Stores, scheinen nur die Geldbeutel der Amis für dieses Fest zu sein, einfach unfassbar wie viel Geld die in diesen Läden lassen. Es wird fast so viel Geld wie für Weihnachten ausgegeben, denkt daran wie die Häuser an Weihnachten geschmückt werden, dann könnt ihr euch vorstellen wie es hier aussah. Bei all diesem Halloween-Hype, konnte auch ich alter Faschingsmuffel mich nicht wehren und stürzte mich somit als Master of the Death in das Halloweengetümmel. Unser Ziel; die Castor-Street, in welcher seit vielen vielen Jahren immer eine große Halloween Parade stattfindet. Dort angekommen, gab es aber nur eine Parade, eine Cop-Parade: Polizei-Pickups, Straßenabsperrungen, Polizei-Motorräder und alle 50 Meter 3 Cops. Ich erfuhr dann, dass letzte Jahr 9 Leute erschossen wurden und die Stadt daher beschlossen hat die Parade zu streichenL. Nichtsdestotrotz war das Viertel einen Besuch wert. Es ist allgemein bekannt, dass San Francisco die Schwulenhauptstadt von Amerika ist. Jedoch bekommt man davon nicht viel mit, außer man geht in dieses besagte Viertel, welches sozusagen das homosexuelle Zentrum darstellt. Daher gab es einige ungewöhnliche Schaufenster (lasst doch einfach eurer Phantasie freien Lauf), viele echt merkwürdige Halloweenkostüme und Restaurants, in denen ausschließlich männliche Paare sitzen, (echt ein komisches Bild) zu sehen. Da es keine Parade gab und das Viertel nicht ganz unseren Neigungen entsprach, sind wir etwas gefrustet und total planlos durch SF gefahren in der Hoffnung doch noch eine tolle Party zu finden. Dann an einer Ecke einen netten Club entdeckt, Auto geparkt, ID gezeigt und schon waren wir drin. Äußerst komisch, ich zahle keinen Eintritt, bekomme 2 Willkommensdrinks und es gibt ein kostenloses Buffet, da stimmt doch irgendetwas nicht. ES stellte sich heraus, dass es sich um eine Erstsemesterparty der University of San Francisco handelte und wird dort eigentlich gar rein gedurft hätten. Juhuhu eine College Party gecrasht :-) Insgesamt war die Stimmung absolut genial, und von wegen prüdes Amerika! Hier kann es schon mal passieren, dass plötzlich 30 Leute auf die Bar springen und die Tanzfläche spontan um und auf die Bar verlagert wird. Eines muss man den Amis lassen, sie wissen wirklich wie man Party macht.

Klein aber fein
Soviel zu Halloween, nun mal wieder ein paar Unterschiede zwischen USA und good old Germany.

- Mich faszinieren diese Waschmaschinen. Zu aller erst sehen sie komplett anderes aus und scheinbar sind sie auch nicht wirklich dafür konzipiert Wäsche zu waschen. Denn wenn man sie wirklich voll macht, muss man zweimal waschen damit alles sauber wird, oder man lässt die Waschmaschine einfach nur halb voll laufen.

- Jeder Autokofferraum hat hier auch einen Nothebel, mit welchem man den Kofferraum von Innen im Notfall öffnen kann. Warum? Zuerst könnte man denken, dass es einfach eine Sicherheitsvorkehrung ist, z.B. falls man von Gangstern eingesperrt wird. Vielleicht hat sich auch mal ein Ami eingesperrt, daraufhin die Autohersteller auf 1000000000000000000 $ verklagt und recht bekommen (es steht auch in jedem Seitenspiegel „objects appear farer than they are“). Inzwischen kenne ICH jedoch den wahren Grund. Die amerikanischen Gesetzte besagen: Kein Alkohol in der Öffentlichkeit und kein Alkohol in der Fahrerkabine eines Autos. Was macht man jetzt wenn man vor der Disco zuhause vorglüht und auch auf den Weg noch ein Bierchen trinken will, das ist ja verboten! Die Lösung: Man stellt das Auto vor der Disco ab, klettert in den Kofferraum, macht diesen zu, nun ist man nicht mehr in der Öffentlichkeit und auch nicht in der Fahrerkabine, das heißt man darf trinken, und jetzt noch den - extra dafür angebrachten - Vorglüh-Hebel im Kofferraum betätigen und schon ist man wieder aus dem Auto draußen, hat ein Bier getrunken und gegen kein Gesetz verstoßen. Clever!

- Nächste Herausforderung: Ich wollte mir ein Fahrrad kaufen. Hab schon alles rausgesucht, verglichen, mich für eines entschieden und will nur noch bezahlen. Leider ist es hier so, dass einige Online-Shops keine deutschen Kreditkarten annehmen, ebenso kein deutsches PayPal Konto, dann nimmt man einfach seine amerikanische Kreditkarte. Denkste!, da ich Ausländer bin und noch nicht über eine credithistory verfügen, wird auch diese Karte nicht angenommen. Denn in Amerika ist es so: Leute die 100.000 $ Schulden haben, aber brav monatlich 250 $ für die nächsten 100 Jahre zurückzahlen, sind vertrauenswürdige als absolut schuldenfreie Menschen, denn bei denen weiß man schließlich noch nicht ob die ihr Schulden wieder zurückzahlen ?????? Ich musste mir dann extra von meiner Bank bestätigen lassen, dass ich genügend Geld habe um dieses Fahrrad zu kaufen. Hallo?, Diskriminierung ich will irgendjemanden verklagen und reich werden!

- Noch etwas sehr wichtiges habe ich heute gelernt, hier in den USA darf nicht jeder einen Feuerlöscher benützten, sondern nur speziell ausgebildeten Personen.

- Zu guter Letzt, was machen zwei Corvetts die sich zufällig auf dem Highway treffen? Na klar, kurz nebeneinander fahren, bis 3 zählen, Vollgas geben und mal schön ein kleines Rennen veranstalten. Sollte euch das mal passieren, dann stellt schnell auf Umluft um sonst könnte der Geruch von verbrannten Gummi eure Lungen verpesten.

Last Weekend
Gut dann das letzte Wochenende. Am Freitagabend sind wir zu einem Viewpoint mit Blick auf die Golden Gate + SF gefahren und haben uns dort den Sonnenuntergang und die nächtliche Aussicht angesehen. Das gute daran, man zu diesem Viewpoint circa 5 Minuten zu Fuß gehen. Was heißt das, richtig! Kein Ami weit und breit, da man mit dem Auto nicht hinkommt  Am Samstag war ich mit Michael, einem anderen Intern, in einer großen Outlet Mall. Leider kann ich euch nicht mehr genau sagen, was dort passiert ist. Ich weiß nur noch, dass ich ausgestiegen bin und nach 5 Stunden wieder im Auto saß. Die Zeit dazwischen ist leider in einen Schleier der Unwirklichkeit gehüllt. Sicher ist nur, ich kam mit vielen vielen Tüten, einer glühenden Kreditkarte und der Erkenntnis - es ist so günstig, dass nichts kaufen Sünde wäre - zurück. Ab jetzt werde ich mich von diesem Ort fern halten (zumindest bis ich Besuch bekomme)! Es ist dort einfach zu gefährlich und es gibt nur einen Schutz: das Kreditkartenlimit. Zu den Ausmaßen, trotz 5 Stunden Zeit habe ich es noch nicht mal geschafft jeden Shop zu betreten. Am Sonntag hieß es dann Halbmarathon (entspricht 13 Miles) in San Francisco. Zu aller erst zu dem Starterfeld, einige extrem professionelle Läufer (Bestzeit 01:08:20 !!!!), dann 70 % Hobbysportler und der Rest der Leute, wirklich zum Brüllen: Trinkrucksack mit 3-Liter-Blase auf dem Rücken und das obwohl es alle 2 Meilen eine Wasserstelle gibt, andere tragen auch gleich mal zwei 1 Liter Flaschen in der Hand oder bauen sich einen Gürtel aus 10 PowerBar Riegeln, ganz beliebt ist es auch noch den MP3 Player die ganze Zeit in der Hand zu halten, zusätzliche Wechselklamotten mitzunehmen oder einen Fotoapparat mitzuschleppen. Zu den 70 % Hobbysportlern, die sind eigentlich genau wie bei uns, mit zwei kleinen Unterschieden: 1. Ohne Ipod am Oberarm kann man hier scheinbar nicht laufen, 2. beim warm machen vor dem Start braucht man unbedingt einen Starbucks Coffee. Gut jetzt zu dem Lauf, einmal kurz durch Downtown, am Pier entlang, über die Golden Gate und zurück. Außerdem war in der Streckenbeschreibung vermerkt: „three hills“. Ok ich bin in San Francisco, da ist es nun mal hügellich, trotzdem heißt hill noch immer Hügel! Ich hätte nie gedacht, dass 3 Hills = 2 Grünsberge sind (für alle BM051 sagen wir 3 Hills = 1/3 Stimmstamm). Ich sag’s euch, ich bin 1000 Tode gestorben und dann kommt auch noch so ein Hügel direkt vor dem Ziel, schrecklich! Außerdem haben sich die Organisatoren noch einen riesen Spaß erlaubt. Es gab jede Meile so Schilder zu Orientierung wie weit man schon gekommen ist. Kurz zu dem Hintergrund; einige Läufer (vor allem ich) verlieren (speziell gegen Ende des Lauf) das Gefühl für Entfernungen, daher sind diese Schilder sehr wichtig für die Psyche. Ich also bei Meile 11, schlepp mich total fertig mehr schlecht als recht die Strecke entlang, und es kommt kein Schild mit der 12, dann noch dieser Hügel, noch immer keine 12. Ich also am japsen, keuchen, hächeln und warte auf diese Schild mit der 12, und es kommt und kommt nicht, ich hätte heulen können, 1 Meile kann doch nicht so verdammt lange sein! Und was war, die Idioten haben das Schild mit der 12 vergessen, wollen die dass ich verrückt werde! Naja, ich hab’s auf jeden Fall geschafft, hab jetzt einen Poser-T-Shirt auf dem San Francisco Half-Marathon und „I ran the Golden Gate“ steht und mit einer Zeit von 01:49:38 bin ich auch ganz zu frieden. Viel überraschender finde ich jedoch, dass ich mir dieser, nicht wirklich guten Zeit, 214er von circa 4000 wurde! Außerdem hat der Wettkampf noch einen weiteren Vorteil, ich habe neue Wörter gelernt, cramp heißt zum Beispiel Krampf, sore muscles heißt Muskelkater und hobbel heißt humpeln. Schließlich muss man den Kollegen irgendwie klar machen, dass man nicht von einem Auto angefahren wurde sondern nur ein bisschen Sport gemacht hat :-) Nach dem Lauf war ich noch kurz im Golden Gate Park. Echt unglaublich absolutes Dschungelfeeling mitten in San Francisco.
Außerdem bin ich mir jetzt absolut sicher dass meine Vermieter gar keine Amis sind, sie fragten mich nämlich am letzten Freitag was ich eigentlich von Mrs. Merkel halte!