Freitag, 15. Februar 2008

Aus aus das Praktikum ist aus, Schnubbi ist zuhaus :-)

Jetzt ist es soweit, der letzte Praktikumstag. Zurückblicken war es eine tolle Zeit: Ich habe viel erlebt und gesehen; hab Kalifornien und die Amerikaner kennen gelernt, viele neue nette Menschen getroffen; mein Englisch aufgebessert (leider ist meine Aussprach allen Hoffnungen zu Trotz noch genauso miserabel wie davor); meine Abteilung war einfach traumhaft - eine tolle Atmosphäre und viele echt liebe und nette Kollegen; ich hatte sinnvolle Arbeit zu erledigen, habe dabei viel gelernt und konnte selbstständig und eigenverantwortlich meine eigenen Ideen verwirklichen. Alles in allem eine wirklich super Zeit! Trotzdem freu ich mich auf Deutschland, mein Zuhause, meine Freunde, meine Familie, Vivien und viele andere Dinge, bin einfach „ready to go home“. Kommenden Samstag werde ich in aller Frühe nach New York fliegen um mir Manahaaaaaattaaaan noch für ein paar Tage anzuschauen. Schließlich lande ich dann am 22. Februar wieder in Nürnberg.
Da NY jedoch nicht SanFran ist, schließe ich hiermit meinen Blog. Ich danke allen die sich durch die endlosen Zeilen gequält haben und mit mir meine Erlebnisse geteilt haben. Es tut mir auch leid, dass die Berichte manchmal so lange wurden, aber irgendwie kann ich mich scheinbar nicht kurz fassen. Ich hoffe ich konnte euch etwas unterhalten, und freue mich vor allem darauf euch alle bald wieder zu sehen. Falls noch Bedarf besteht mehr über meinen USA Aufenthalt zu erfahren, ich bin immer bereit was zu erzählen :-)

Die letzten zwei Wochen

Einerseits gab es viel Arbeit zu erledigen, daher war ich unter der Woche ziemlich gestresst, die Wochenenden wurden jedoch noch mal ausgenützt.

Zum vorletzten Wochenende; Freitag ganz einfach: Bier + Jacuzzi. Am Samstag ging es dann zu Point Reyes ein Nationalpark an der Pazifikküste der unberührte Natur und raue Küste bietet. Leider war an diesem Tag das Wetter sehr schlecht und die Küste daher etwas zu rau, aber so ein Sturm der einen fast umweht ist ja auch ganz spannend. Und dann kam er der Sonntag, und es war kein normaler Sonntag sondern SuperBowl-Sonntag. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen eine SuperBowl-Party zu besuchen. Das heißt vor allem eines Essen: ungesundes Vorspeise, dann ungesunder Hauptgang, ungesunde Nachspeise abgerundet mit Chips, Cookies, Tacos, Gummibärchen und Brownies, dazu Cola, Fanta oder Bier. Ihr seht amerikanische Kultur pur. Neben dem Footballspiel sind vor allem die Werbungen was Besonderes: Schließlich könnte man anstatt einem Superbowl-Werbeblock auch ein kleines afrikanisches Land kaufen; daher investieren die Unternehmen viel Geld in die Spots und man wird meist sehr gut unterhalten.

Letzte Wochenende war dann eher ruhig, unsere kleine Reisegruppe musste sich darauf konzentrieren ihren Abschied zu feiern. Das heißt Freitagabend ab in einen Club in SF und am Sa eine schöne Hausparty mit Barbecue. Die Feier war echt gut und ich hab noch nie in meinem Leben so dicke Steaks gesehen, ohne zu übertreiben die Dinger waren wirklich 6-7 cm dick, yummie höhöhöhöhöh „totes Tier auf heißen Stein“ ;-). Der Sonntag danach wurde auch passend verbracht: Purer Sonnenschein, 25 Grad, Pool und ein kleines Barbecue :-).
Avis unsere heißgeliebte Autovermietung, hat mir noch ein kleines Abschiedsgeschenk gemacht. Hab für die letzten zwei Wochen diese kleinen schnucklichen Flitzer abgestaubt und kann jetzt immer oben von Arbeit heimbrettern :-). Und auch das ist ganz einfach: Heckantrieb + alle Elektronik aus + 230 PS + großer leerer Siemensparkplatz + gute Beziehungen zur Security + „don’t be gental it’s a rental“ = Donuts & Rauchschwaden :-)